Museum bei der Kaiserpfalz
Museumsmaskottchen Ingo Merkurius
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Samstag, 9.1.2021, 14 Uhr
Öffentliche Führung
Gefährtin im Reich wie im Ehebett – Fünf Kaiserinnen in Ingelheim
Abgesagt!

Eine wesentliche Säule kaiserlicher Macht waren geschickt geschlossene Eheverbindungen. Die richtige Ehefrau konnte der Dynastie die Krone sichern, das Reichsterritorium erweitern und wichtige Netzwerke unterhalten. Die Aufgaben hochmittelalterlicher Kaiserinnen gingen weit über die Geburt eines Stammhalters hinaus, aber nicht immer wurde ihr Einsatz gewürdigt. In der Führung werden fünf bedeutende Kaiserinnen vorgestellt, die aktiv an der Herrschaft ihrer Ehemänner beteiligt waren, oder sie stellvertretend für ihre unmündigen Söhne übernommen haben. Die Ingelheimer Kaiserpfalz war ihnen dabei ein wichtiger Stützpunkt.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit der Forschungsstelle Kaiserpfalz anlässlich der Präsentation »Säulen der Macht - Mittelalterliche Paläste und die Reisewege der Kaiser«.

Führung: Miriam Maslowski, Museum bei der Kaiserpfalz
Dauer: 1,5 Stunden
Telefonische Anmeldung bis 7.1.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: 4 € (inkl. Eintritt ins Museum)

Abbildung: »Adelheid mit Krone«, Umzeichnung: Nadine Hanssen, 2020 © Museum bei der Kaiserpfalz
Samstag, 6.2.2021, 14 Uhr
Öffentliche Führung
Gefährtin im Reich wie im Ehebett – Fünf Kaiserinnen in Ingelheim
Abgesagt!

Eine wesentliche Säule kaiserlicher Macht waren geschickt geschlossene Eheverbindungen. Die richtige Ehefrau konnte der Dynastie die Krone sichern, das Reichsterritorium erweitern und wichtige Netzwerke unterhalten. Die Aufgaben hochmittelalterlicher Kaiserinnen gingen weit über die Geburt eines Stammhalters hinaus, aber nicht immer wurde ihr Einsatz gewürdigt. In der Führung werden fünf bedeutende Kaiserinnen vorgestellt, die aktiv an der Herrschaft ihrer Ehemänner beteiligt waren, oder sie stellvertretend für ihre unmündigen Söhne übernommen haben. Die Ingelheimer Kaiserpfalz war ihnen dabei ein wichtiger Stützpunkt.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit der Forschungsstelle Kaiserpfalz anlässlich der Präsentation »Säulen der Macht - Mittelalterliche Paläste und die Reisewege der Kaiser«.

Führung: Miriam Maslowski, Museum bei der Kaiserpfalz
Dauer: 1,5 Stunden
Telefonische Anmeldung bis 4.2.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: 4 € (inkl. Eintritt ins Museum)

Abbildung: »Adelheid mit Krone«, Umzeichnung: Nadine Hanssen, 2020 © Museum bei der Kaiserpfalz
Donnerstag, 25.2.2021, 14.30 Uhr
Geschichte am Mittag
Sebastian Münster und der gehörnte Moses
Kurzvortrag
Verschoben auf 2.12.2021, 14.30 Uhr

In der christlichen Welt wurde in der bildenden Kunst Moses lange Zeit mit Hörnern dargestellt. Das ging auf die lateinische Übersetzung einer Bibelstelle im 2. Buch Mose zurück. In der Sebastian Münster Abteilung des Museums finden sich drei Darstellungen eines gehörnten Moses. Ferner sind dort die Bibelübersetzungen von Martin Luther und Sebastian Münster zu sehen. Der Vortrag beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Überlieferungen des Alten Testaments und geht der Frage nach, wie die beiden Bibelübersetzer mit dieser Textstelle umgehen. Es wird sich zeigen, daß sich gerade Münster mit diesem Thema näher auseinandergesetzt hat.

Vortrag: Renate Fath M. A., Museum bei der Kaiserpfalz
Telefonische Anmeldung bis 23.2.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt: 3 € (inkl. einer süßen Überraschung)

Abbildung: Ausschnitt aus dem Titelbild von Martin Luther/Sebastian Münster »Der x. gebot ein nutzliche erklerung...«, 1520, © Lutherbibliothek Worms, Foto: Busso Diekamp
Samstag, 6.3.2021, 14 Uhr
Öffentliche Führung
Gefährtin im Reich wie im Ehebett – Fünf Kaiserinnen in Ingelheim
Abgesagt!

Eine wesentliche Säule kaiserlicher Macht waren geschickt geschlossene Eheverbindungen. Die richtige Ehefrau konnte der Dynastie die Krone sichern, das Reichsterritorium erweitern und wichtige Netzwerke unterhalten. Die Aufgaben hochmittelalterlicher Kaiserinnen gingen weit über die Geburt eines Stammhalters hinaus, aber nicht immer wurde ihr Einsatz gewürdigt. In der Führung werden fünf bedeutende Kaiserinnen vorgestellt, die aktiv an der Herrschaft ihrer Ehemänner beteiligt waren, oder sie stellvertretend für ihre unmündigen Söhne übernommen haben. Die Ingelheimer Kaiserpfalz war ihnen dabei ein wichtiger Stützpunkt.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit der Forschungsstelle Kaiserpfalz anlässlich der Präsentation »Säulen der Macht - Mittelalterliche Paläste und die Reisewege der Kaiser«.

Führung: Miriam Maslowski, Museum bei der Kaiserpfalz
Dauer: 1,5 Stunden
Telefonische Anmeldung bis 4.3.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: 4 € (inkl. Eintritt ins Museum)

Abbildung: »Adelheid mit Krone«, Umzeichnung: Nadine Hanssen, 2020 © Museum bei der Kaiserpfalz
Samstag, 13.3.2021, 14 - 17 Uhr
Alte Techniken neu entdeckt
Herstellen eines Beutelbuchs
Workshop
Verschoben auf 26.6.2021, 14 – 17 Uhr

Als Beutelbuch (lat. »liber caudatus«) wird ab dem 14. Jahrhundert eine besondere Art von »Taschenbuch« bezeichnet. Es war in einen beutelartigen Lederbezug eingearbeitet und konnte mittels einer Öse am Gürtel befestigt werden. Oft diente es als Lieder- oder Gebetsbuch. Im Workshop stellen wir ein modernes Beutelbuch (15 x 10 cm) mit einem hochwertigen textilen Überzug und 72 Leerseiten für Notizen oder Skizzen her.

Workshop: Ellen Gold, Restauratorin, Ingelheim
Teilnehmer: Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren
Treffpunkt: Museum bei der Kaiserpfalz
Telefonische Anmeldung und Bezahlung erforderlich bis 5.3.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: bis 17 Jahre 12 €, ab 18 Jahre 20 € pro Person zzgl.
8 € Materialkosten

Foto: Ellen Gold
Samstag, 20.3.2021, 14 - 16 Uhr
Straße der Begegnungen
Baden gehen – Die Geschichte der Bademode
Interkulturelle Stadtführung
Abgesagt!

Im Laufe des 19. Jahrhunderts erfreute sich das Baden im Freien immer größerer Beliebtheit. Frauen stiegen anfangs in weiten, hemdähnlichen Gewändern, die später noch durch lange, unförmige Hosen ergänzt wurden, in die Fluten – natürlich im Schutz hoher Zäune. In der zweiten Jahrhunderthälfte durften die Frauen zum ersten Mal Bein zeigen. Doch so mancher Polizist wachte mit dem Maßband darüber, dass beim Baden nicht zu viel nackte Haut zu sehen war. Bis zur gesellschaftlichen Akzeptanz des »skandalösen« Bikinis sollten ohnehin noch einige Jahrzehnte vergehen.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim.

Führung: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Museum bei der Kaiserpfalz
Telefonische Anmeldung bis 12.3.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Treffpunkt: Wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Eintritt frei, Spenden erbeten für Deutschkurse

Abbildung: »Rheinbad des Badevereins Frei-Weinheim / Ingelheim um 1910«, © Archiv Peter Weiland, Ingelheim, Foto: Dr. Hermann Bopp
23.3. bis 31.5.2021
Museum für Zuhause
Online-Workshop mit Schaufenster-Ausstellung und Preisverleihung

»Museum für Zuhause« ist ein neues Angebot für die ganze Familie: Nicht im Museum, sondern zu Hause gehen Kinder und ihre Eltern mit dem cleveren Museumsmaskottchen Ingo Merkurius auf Zeitreise. Dabei erleben sie mit dem römischen Götterboten verrückte Abenteuer. Das freche Maskottchen hüpft auf Pop-up-Karten durch die Geschichte Ingelheims: Es reitet auf zotteligen Mammuts, zieht Karl dem Großen an seinem Bart oder klettert auf die Burgkirche – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Unter »ausführliche Informationen« finden sich Details und eine Video-Anleitung zur aktuellen Mitmachaktion.

Online-Workshop mit Schaufenster-Ausstellung: 23.3. bis 31.5.2021
TeilnehmerInnen: Kinder ab 5 bis 12 Jahre
Abgabe der Originale im Museum: 23.3. bis 25.5. / Rückgabe: ab 1.6., während der Öffnungszeiten
Preisverleihung: beim nächsten Museumsfest
Kosten: 2 € pro Materialtüte / abzuholen im Museum, dienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr

Foto: Dr. Nicole Nieraad-Schalke
Donnerstag, 25.3.2021, 14.30 Uhr
Kunst am Mittag
Rekonstruktionen von Bauausstattung im Saalgebiet? – (Un)möglich!
Kurzvortrag
Verschoben auf 8.7.2021, 14.30 Uhr

2018 bewarb sich die Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim um die Teilnahme am Europäischen Kulturerbejahr »Sharing Heritage«, mit Konzepten, wie man das kulturelle Erbe teilen könnte. Dabei sollten vor allem junge Menschen für ihre Geschichte begeistert werden. Im Zeitalter von »Game of Thrones« hatte sich gerade ein Tor für das Interesse am Mittelalter mit seinen Machtstrukturen geöffnet. Säulen, Marmorböden, Wandmalerei: Drei 1:1-Rekonstruktionen von Ausstattungen um 800 sollten den Ingelheimer Ruinen ein Gesicht geben, ausschnitthaft aber monumental. Das Vorhaben warf viele Fragen auf: Wie stand es einst um die Proportionen der Säulen und Kapitelle? Was stellte die Wandmalerei in der Aula regia dar? Welche Muster ergaben die Steinfunde im Eingang? – Wie sich der wissenschaftliche Prozess vollzog und wo zukünftige Forschung nachhaken muss, soll in diesem Kurzvortrag zur Sprache kommen.

Vortrag: Dr. Barbara Gaertner, Kunsthistorikerin, Forschungsstelle Kaiserpfalz
Telefonische Anmeldung bis 23.3.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt: 3 € (inkl. einer süßen Überraschung)

Abbildung: »Aufbau der 1:1-Rekonstruktion von Wandmalerei, Aula regia« © Stadt Ingelheim, Foto: Dr. Barbara Gaertner
Sonntag, 4.4.2021, 14 Uhr
Öffentliche Führung
Gefährtin im Reich wie im Ehebett – Fünf Kaiserinnen in Ingelheim
Abgesagt!

Eine wesentliche Säule kaiserlicher Macht waren geschickt geschlossene Eheverbindungen. Die richtige Ehefrau konnte der Dynastie die Krone sichern, das Reichsterritorium erweitern und wichtige Netzwerke unterhalten. Die Aufgaben hochmittelalterlicher Kaiserinnen gingen weit über die Geburt eines Stammhalters hinaus, aber nicht immer wurde ihr Einsatz gewürdigt. In der Führung werden fünf bedeutende Kaiserinnen vorgestellt, die aktiv an der Herrschaft ihrer Ehemänner beteiligt waren, oder sie stellvertretend für ihre unmündigen Söhne übernommen haben. Die Ingelheimer Kaiserpfalz war ihnen dabei ein wichtiger Stützpunkt.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit der Forschungsstelle Kaiserpfalz anlässlich der Präsentation »Säulen der Macht - Mittelalterliche Paläste und die Reisewege der Kaiser«.

Führung: Miriam Maslowski, Museum bei der Kaiserpfalz
Dauer: 1,5 Stunden
Telefonische Anmeldung bis 2.4.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: 4 € (inkl. Eintritt ins Museum)

Abbildung: »Adelheid mit Krone«, Umzeichnung: Nadine Hanssen, 2020 © Museum bei der Kaiserpfalz
Mittwoch, 14.4.2021 bis auf Weiteres
Öffentliche Online-Führung
Gefährtin im Reich wie im Ehebett – Fünf Kaiserinnen in Ingelheim

Unter folgendem Link »Kaiserinnen in Ingelheim« können Sie kostenfrei und ohne Anmeldung an der Online-Führung teilnehmen.

Eine wesentliche Säule kaiserlicher Macht waren geschickt geschlossene Eheverbindungen. Die richtige Ehefrau konnte der Dynastie die Krone sichern, das Reichsterritorium erweitern und wichtige Netzwerke unterhalten. Die Aufgaben hochmittelalterlicher Kaiserinnen gingen weit über die Geburt eines Stammhalters hinaus, aber nicht immer wurde ihr Einsatz gewürdigt. In der Führung werden fünf bedeutende Kaiserinnen vorgestellt, die aktiv an der Herrschaft ihrer Ehemänner beteiligt waren, oder sie stellvertretend für ihre unmündigen Söhne übernommen haben. Die Ingelheimer Kaiserpfalz war ihnen dabei ein wichtiger Stützpunkt.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit der Forschungsstelle Kaiserpfalz anlässlich der Präsentation »Säulen der Macht - Mittelalterliche Paläste und die Reisewege der Kaiser«.

Führung: Miriam Maslowski, Museum bei der Kaiserpfalz
Dauer: ca. 25 Minuten

Abbildung: »Adelheid mit Krone«, Umzeichnung: Nadine Hanssen, 2020 © Museum bei der Kaiserpfalz
Donnerstag, 22.4.2021, 14.30 Uhr
Geschichte am Mittag
Jüdisches Leben in Ingelheim – Vom Mittelalter bis zur Shoah
Kurzvortrag
Verschoben auf 19.8.2021, 14.30 Uhr

Im Jahr 2021 wird bundesweit das Jubiläum der 1700-jährigen deutsch-jüdischen Geschichte gefeiert. Als frühester schriftlicher Beleg gilt das kaiserliche Edikt von 321, in dem Konstantin der Große dem Kölnischen Rat genehmigte, Juden in seine Reihen aufzunehmen und mit politischen Ämtern auszustatten. Das Museum nimmt dies zum Anlass, nach der Ausstellung von 2008/2009 »Ihr Heimesgässler, wir sehen uns wieder!« erneut mit einem Kurzvortrag an die Geschichte der Ingelheimer Juden zu erinnern. Der Referent Klaus Dürsch gibt einen geschichtlichen Abriss über das jüdische Leben in Ingelheim seit dem Mittelalter. Anhand einiger Beispiele wird er der Frage nachgehen, wie Juden mit ihrer nichtjüdischen Nachbarschaft lebten. Der Schwerpunkt wird auf der Zeit zwischen 1700 und 1942 liegen. Für diesen Zeitraum ist nachweisbar, dass Juden viele Generationen lang in Ingelheim lebten, bis zu ihrer erzwungenen Vertreibung.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Deutsch-Israelischen Freundeskreis Ingelheim e. V.

Vortrag: Klaus Dürsch M. A., Vorstandsvorsitzender Deutsch-Israelischer Freundeskreis Ingelheim e. V.
Telefonische Anmeldung bis 20.4.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt: 3 € (inkl. einer süßen Überraschung)

Abbildung: »Die erhaltenden jüdischen Friedhöfe gehören zu den wenigen Spuren jüdischen Lebens«,
© Deutsch-Israelischer Freundeskreis Ingelheim e. V., Foto: Micheal Schlotterbeck

Sonntag, 25.4.2021, 11 - 14 Uhr
XIV. Römertag Rheinhessen
»Veni, vidi, vici« – Ich kam, sah und siegte
Abgesagt!

Das Museum bei der Kaiserpfalz bietet auch in diesem Jahr wieder ein dreistündiges Familienprogramm mit »Kinder führen Kinder«, Workshops, einem Imbiss nach römischen Rezepten und römischen Kinderspielen.

Leitung: Dr. Isabel Kappesser, Museum bei der Kaiserpfalz
Das Museum ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Eintritt und alle Angebote zum Römertag Rheinhessen sind ganztägig kostenfrei.

Foto: Dr. Ingeborg Domes
Museumsmaskottchen Ingo Merkurius

Samstag, 8.5.2021, 14 - 16 Uhr
Straße der Begegnungen
Zu Besuch in Ingelheim: Alexander von Humboldt – Weltreisender mit Weitblick
Interkulturelle Stadtführung
Abgesagt!

Als Student besuchte der 20-jährige Alexander von Humboldt (1769-1859) auf einer sechswöchigen Deutschland-Reise auch Nieder-Ingelheim. Zusammen mit einem Kommilitonen besichtigte er am 14. Oktober 1789 die Ruinen der Kaiserpfalz und kehrte anschließend im Gasthaus »Zur Alten Post« ein. Die Interkulturelle Stadtführung begibt sich auf die Spuren des Weltentdeckers Humboldt, der bereits vor 200 Jahren vor den Folgen des menschlich beeinflussten Klimawandels warnte. Vielleicht hätte er gar die heutige »Fridays for Future«-Bewegung unterstützt?

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim.

Führung: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Museum bei der Kaiserpfalz
Telefonische Anmeldung erforderlich bis 30.4.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Treffpunkt: Wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Eintritt frei, Spenden erbeten für Deutschkurse
Sonntag, 16.5.2021, 15 Uhr
Internationaler Museumstag
»Wie wol er den Juden auch feind ist, aber
er nimbt sichs so hefftig nicht an als ich«
(Luther über Münster)

Öffentliche Führung
Abgesagt!

Religiös motivierte antijüdische Denkmuster begleiteten das Christentum von Beginn an (Antijudaismus). Am Anfang der traditionellen Judenfeindschaft stand der konfliktbeladene Ablösungsprozess der frühen Christen vom Judentum. Seit dem 4. Jahrhundert wurden Juden sozial benachteiligt und ausgegrenzt. Ab etwa dem 13. Jahrhundert ist die Tiermetapher »Judensau« als häufiges Bildmotiv der antijüdischen christlichen Kunst belegt. Mitte des 14. Jahrhunderts wurden Menschen jüdischen Glaubens als Brunnenvergifter für die Pest verantwortlich gemacht. Im 15./16. Jahrhundert hatte der Antijudaismus einen Höhepunkt erreicht. Anlässlich des Festjahres »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland« setzt sich die Führung schwerpunktmäßig mit dem Thema »Antijudaismus in der frühen Neuzeit« auseinander und geht auf die Haltung Luthers und Münsters ein.

Führung: Dr. Klaus Peter Wörns, Gästeführer, Ingelheim
Telefonische Anmeldung bis 14.5.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Das Museum ist bei freiem Eintritt von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Führung ist kostenfrei.

Abbildung aus: Hartmann Schedel, Weltchronik, Nürnberg 1493, Faksimile Lindau 1988,
© Museum bei der Kaiserpfalz, Ingelheim, Repro: Dr. Gabriele Mendelssohn




Donnerstag, 20.5.2021, 14.30 Uhr
Geschichte am Mittag
»Ehre, wem Ehre gebührt« – Vom Ehrenbürger zum Ehrenring
Kurzvortrag
Abgesagt! – Ersatztermin folgt

Wenn eine Stadt oder Gemeinde verdiente Persönlichkeiten auf eine besondere Weise ehren möchte, sind ihrer Phantasie grundsätzlich keine Grenzen gesetzt. Die Skala möglicher Ehrenbezeigungen reicht von der öffentlichen Belobigung bis zur Bürgermedaille, vom Wappenteller bis zum Ehrenring. Die höchste Auszeichnung, die eine Stadt vornehmen kann, ist die Verleihung des Ehrenbürgerrechts. Von dieser Ehrung wird eher selten Gebrauch gemacht. 1964 erhielten erstmals Ingelheimer Stadträte einen Ehrenring. Entworfen wurde der Ring aus Gold mit dem Ingelheimer Stadtwappen von dem Ingelheimer Künstler Gustav Wermann. Einer der Geehrten war das SPD-Mitglied Willi Schuster, dessen Ring die Referentin im Original vorstellen wird.

Vortrag: Barbara Timm, Dipl.-Museologin, Ingelheim
Telefonische Anmeldung bis 18.5.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt: 3 € (inkl. einer süßen Überraschung)

Abbildung: Ehrenring der Stadt Ingelheim von 1964, Foto: Barbara Timm
Dienstag, 15.6.2021, 14 - 16.30 Uhr
38. Ingelheimer Seniorentage im Museum bei der Kaiserpfalz
»Liebevolle Grüße Dir in Gott«*– Kaiser Karl und die Frauen
Führung und Workshop
Verschoben – Ersatztermin folgt!

Karl war fünfmal verheiratet und hatte mindestens 18 Kinder. Bei einer Eheschließung stand das politische Kalkül durchaus im Vordergrund. Dennoch konnten sich tiefe Gefühle zwischen den Ehepartnern entwickeln, wie ein Brief des Herrschers an seine Frau Fastrada beweist.
Nach einer kleinen Stärkung bei Kaffee und Kuchen erwartet Sie ein praktischer Teil. Handarbeiten mit Nadeln und Wolle waren Frauensache. Mit der Technik des Fingerschlaufenflechtens, die ohne Hilfsmittel auskommt, stellen wir unterschiedlich breite, bunte Wollbänder her.

Führung und Workshop: Miriam Maslowski, Museum bei der Kaiserpfalz
Veranstaltungsort: Museum bei der Kaiserpfalz
Teilnehmer: SeniorInnen / begrenzte Teilnehmerzahl
Anmeldung: ab 10.5.2021 bei Frau Jacobi-Becker, Seniorenbüro im Mehrgenerationenhaus, Matthias-Grünewald-Straße 15, 55218 Ingelheim am Rhein, Telefon 06132•8980419.
Die Teilnahme an Führung und Workshop ist kostenfrei.

Abbildung: »Karls des Großen Geburt und Jugendjahre«, Kupferstich von A. W. Böhm und Fr. Geissler nach C. Heideloff, Illustration aus: »Friedrich de la Motte Fouqué: Karls des Großen Geburt und Jugendjahre, 1816(?)«, © Museum bei der Kaiserpfalz

* Quelle Zitat: Grußformel in einem Brief Karls des Großen an seine vierte Frau Fastrada, Sept. 791

Donnerstag, 24.6.2021, 14.30 Uhr
Geschichte am Mittag
Von »Völkerschauen«, »Black facing« und »Black lives matter«
Kurzvortrag
Verschoben auf 10.11.2022, 14.30 Uhr

Als der Ingelheimer Forschungsreisende Carlo von Erlanger 1901 von seiner letzten Ostafrika-Expedition zurückkehrte, begleitete ihn ein abessinischer Diener, dessen »intensiv glänzend schwarze Hautfarbe allgemein auffiel« (Ingelheimer Anzeiger, 27.8.1901). Zu diesem Zeitpunkt waren viele Deutsche fasziniert vom kolonialen »Abenteuer« in Afrika. Sie besuchten Kolonialausstellungen oder so genannte Völkerschauen, in denen rassistische Stereotype inszeniert wurden. Ein Beispiel dafür war auch die »koloniale Fastnacht«, die die Ober-Ingelheimer 1937 rund um einen geschminkten »Negerhäuptling mit Gefolge« (Ingelheimer Anzeiger, 8.1.1937) feierten. Der Kurzvortrag wirft einen Blick auf die Ingelheimer Kolonialgeschichte und verknüpft ihn mit dem wachsenden Bewusstsein für ethnische Diversität.

Vortrag: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Museum bei der Kaiserpfalz
Telefonische Anmeldung bis 22.6.2022 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt: 3 € (inkl. einer süßen Überraschung)

Samstag, 26.6.2021, 14 - 17 Uhr
Alte Techniken neu entdeckt
Herstellen eines Beutelbuchs
Workshop
Abgesagt!

Als Beutelbuch (lat. »liber caudatus«) wird ab dem 14. Jahrhundert eine besondere Art von »Taschenbuch« bezeichnet. Es war in einen beutelartigen Lederbezug eingearbeitet und konnte mittels einer Öse am Gürtel befestigt werden. Oft diente es als Lieder- oder Gebetsbuch. Im Workshop stellen wir ein modernes Beutelbuch (15 x 10 cm) mit einem hochwertigen textilen Überzug und 72 Leerseiten für Notizen oder Skizzen her.

Workshop: Ellen Gold, Restauratorin, Ingelheim
Teilnehmer: Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren
Treffpunkt: Museum bei der Kaiserpfalz
Telefonische Anmeldung und Bezahlung erforderlich bis 18.6.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: bis 17 Jahre 12 €, ab 18 Jahre 20 € pro Person zzgl.
8 € Materialkosten

Foto: Ellen Gold
Sonntag, 4.7.2021, 11 Uhr
Öffentliche Führung
Von Pest bis Corona und anderen Seuchen

Über ein Jahr bestimmt die Corona-Pandemie nun schon unser aller Leben. Seit jeher überrollten hochansteckende Infektionskrankheiten die Menschen in allen Teilen der Welt. Sie brachten millionenfachen Tod, ließen sogar Weltreiche untergehen.
Ab Mitte des 14. Jahrhunderts grassierte die Pest immer wieder in Mitteleuropa. Im 16. Jahrhundert, zu Lebzeiten Sebastian Münsters und Martin Luthers, wütete die Pest an deren Aufenthaltsorten. Im Jahr 1666 erreichte eine der letzten Pestwellen, von London ausgehend über die Niederlande den Rhein heraufziehend, auch Ingelheim.
Kontaktverzicht bis Quarantäne, Schutzkleidung, Masken, Sicherheitsabstand waren damals wie heute probate Hygienemaßnahmen. Welche Rolle dabei der Bisamapfel spielte, ist eine der Fragen in der Führung.

Führung: Dr. Isabel Kappesser, Museum bei der Kaiserpfalz
Dauer: 1 Stunde
Telefonische Anmeldung bis 2.7.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: 4 € (inkl. Eintritt ins Museum)

Repro: Dr. Gabriele Mendelssohn, aus »Der Totentanz. Vierzig Holzschnitte von Hans Holbein d. J.«, Faksimile-Nachbildungen d. 1. Ausg., Einleitung. v. Hans Ganz, Holbein-Verlag München ( o. J.)
Donnerstag, 8.7.2021, 14.30 Uhr
Kunst am Mittag
Rekonstruktionen von Bauausstattung im Saalgebiet? – (Un)möglich!
Kurzvortrag

2018 bewarb sich die Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim um die Teilnahme am Europäischen Kulturerbejahr »Sharing Heritage«, mit Konzepten, wie man das kulturelle Erbe erfahrbar machen könnte. Dabei sollten vor allem junge Menschen für Geschichte begeistert werden. Im Zeitalter von »Game of Thrones« hatte sich gerade eine Tür für das Interesse am Mittelalter mit seinen Machtstrukturen geöffnet. Die Idee war: Drei 1:1 Rekonstruktionen von Säulen, Marmorböden und Wandmalerei um 800 sollten den Ingelheimer Ruinen ein Gesicht geben, ausschnitthaft, aber monumental. Das Vorhaben warf viele Fragen auf: Wie stand es einst um die Proportionen der Säulen und Kapitelle? Was stellte die Wandmalerei in der Aula regia dar? Welche Muster ergaben die Steinfunde im Eingang? – Wie sich der wissenschaftliche Prozess vollzog und wo zukünftige Forschung nachhaken muss, soll in diesem Kurzvortrag zur Sprache kommen.

Vortrag: Dr. Barbara Gaertner, Kunsthistorikerin, Forschungsstelle Kaiserpfalz
Telefonische Anmeldung bis 6.7.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt: 3 € (inkl. einer süßen Überraschung)

Abbildung: »Aufbau der 1:1-Rekonstruktion von Wandmalerei, Aula regia« © Stadt Ingelheim, Foto: Dr. Barbara Gaertner
Sonntag, 11.7.2021, 11 Uhr
Öffentliche Führung
Gefährtin im Reich wie im Ehebett – Fünf Kaiserinnen in Ingelheim

Eine wesentliche Säule kaiserlicher Macht waren geschickt geschlossene Eheverbindungen. Die richtige Ehefrau konnte der Dynastie die Krone sichern, das Reichsterritorium erweitern und wichtige Netzwerke unterhalten. Die Aufgaben hochmittelalterlicher Kaiserinnen gingen weit über die Geburt eines Stammhalters hinaus, aber nicht immer wurde ihr Einsatz gewürdigt. In der Führung werden fünf bedeutende Kaiserinnen vorgestellt, die aktiv an der Herrschaft ihrer Ehemänner beteiligt waren, oder diese stellvertretend für ihre unmündigen Söhne übernommen haben. Die Ingelheimer Kaiserpfalz war ihnen dabei ein wichtiger Stützpunkt.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit der Forschungsstelle Kaiserpfalz anlässlich der Präsentation »Säulen der Macht - Mittelalterliche Paläste und die Reisewege der Kaiser«.

Führung: Miriam Maslowski, Museum bei der Kaiserpfalz
Dauer: 1,5 Stunden
Telefonische Anmeldung bis 9.7.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: 4 € (inkl. Eintritt ins Museum)

Abbildung: »Adelheid mit Krone«, Umzeichnung: Nadine Hanssen, 2020 © Museum bei der Kaiserpfalz
Samstag, 17.7.2021, 10 Uhr
»summer readING«
Mit Nadel und Faden zum eigenen Büchlein
Workshop

Mit Nadel und Faden könnt ihr nicht nur Löcher in Socken stopfen! Wir zeigen euch, wie ihr mit diesem und weiterem Werkzeug euer eigenes kleines Büchlein herstellen könnt. Habt ihr erst einmal die Grundtechnik des Buchbindens erlernt, könnt ihr ganz unterschiedliche Hefte oder kleine Bücher herstellen. Zum Abschluss machen wir ein Doppelbuch in einem z-förmigen Umschlag, in das ihr dann sogar vorwärts und rückwärts hineinschreiben könnt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Mediathek Ingelheim mit dem Museum bei der Kaiserpfalz.

Workshop: Nadine Hanssen
Dauer: 2 Stunden
Treffpunkt: Museum bei der Kaiserpfalz
TeilnehmerInnen: max. 6 Jugendliche / ab 10 Jahren
Voraussetzung: Teilnahme am »summer readING« der Mediathek
Anmeldung bis 9.7.2021 bei der Mediathek Ingelheim,
Telefon 06132•782782, mediathek@ingelheim.de
Eintritt frei

Abbildung: © Museum bei der Kaiserpfalz, Foto: Isabel Kappesser
Museumsmaskottchen Ingo Merkurius

Sonntag, 18.7.2021, 14 Uhr
Öffentliche Führung
»Wie wol er den Juden auch feind ist, aber
er nimbt sichs so hefftig nicht an als ich«
(Luther über Münster)


Religiös motivierte antijüdische Denkmuster begleiteten das Christentum von Beginn an (Antijudaismus). Am Anfang der traditionellen Judenfeindschaft stand der konfliktbeladene Ablösungsprozess der frühen Christen vom Judentum. Seit dem 4. Jahrhundert wurden Juden sozial benachteiligt und ausgegrenzt. Ab etwa dem 13. Jahrhundert ist die Tiermetapher »Judensau« als häufiges Bildmotiv der antijüdischen christlichen Kunst belegt. Mitte des 14. Jahrhunderts wurden Menschen jüdischen Glaubens als Brunnenvergifter für die Pest verantwortlich gemacht. Im 15./16. Jahrhundert hatte der Antijudaismus einen Höhepunkt erreicht. Anlässlich des Festjahres »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland« setzt sich die Führung schwerpunktmäßig mit dem Thema »Antijudaismus in der frühen Neuzeit« auseinander und geht auf die Haltung Luthers und Münsters ein.

Führung: Dr. Klaus Peter Wörns, Gästeführer, Ingelheim
Dauer: 1 Stunde
Telefonische Anmeldung bis 16.7.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: 4 € (inkl. Eintritt ins Museum)

Abbildung aus: Hartmann Schedel, Weltchronik, Nürnberg 1493, Faksimile Lindau 1988,
© Museum bei der Kaiserpfalz, Ingelheim, Repro: Dr. Gabriele Mendelssohn


Dienstag, 20.7.2021, 19 Uhr
Lesung
»Agitator mit der Feder«

Am 19. Februar 1887 starb der niederländische Schriftsteller Eduard Douwes Dekker, alias »Multatuli«, kurz vor seinem 67. Geburtstag in Nieder-Ingelheim. Hier hatte er seit 1881 zurückgezogen mit seiner Frau Mimi und dem Adoptivsohn Walter gelebt. Sein Buch »Max Havelaar« (1860), in dem der ehemalige Kolonialbeamte die Arbeitsbedingungen der Kaffeepflanzer auf Java anprangerte, gehört heute zu den wichtigsten literarischen Werken der Niederlande. Christian Klischat, Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, trägt in der Aula regia Auszüge aus diesem brisanten Werk vor und liest aus den privaten Briefen Multatulis, die dieser in Ingelheim geschrieben hat. Museumsmitarbeiterin Dr. Nicole Nieraad-Schalke ordnet die Zitate in Multatulis wechselvolle Biografie ein. Außerdem entführt die Pianistin Sabine Schneider musikalisch in die Zeit des 19. Jahrhunderts.

Lesung: Christian Klischat, Schauspieler, Darmstadt
Moderation: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Museum bei der Kaiserpfalz
Veranstaltungsort: Aula Regia / bei schlechtem Wetter: Saalkirche
Telefonische Anmeldung bis 13.7.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Einlass: ab 18.30 Uhr / coronabedingte Platzzuweisung
Kosten: 8 €

© Museum bei der Kaiserpfalz, Foto: Andrea Enderlein
Samstag, 24.7.2021, 10 Uhr
»summer readING«
Drucken leicht – Lesen schön gemacht
Workshop

Mit spitzem Stift und leerem TetraPak-Getränkekarton geht's ans Werk: Werdet kreativ und ritzt verschiedene Muster oder ein komplettes Bild in den Karton. Anschließend könnt ihr eure Druckvorlage mit ein wenig Farbe und der Druckerpresse im Museum ganz leicht auf ein angefeuchtetes Papier übertragen. Nach dem Trocknen verarbeitet ihr es zu einem hübschen Lesezeichen für eure nächste Ferienlektüre.

Bitte bringt euren Mund-Nasen-Schutz mit sowie Kleidung, die schmutzig werden kann!

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Mediathek Ingelheim mit dem Museum bei der Kaiserpfalz.

Workshop: Nadine Hanssen
Dauer: 2 Stunden
TeilnehmerInnen: max. 6 Kinder und Jugendliche / ab 8 Jahren
Treffpunkt: Museum bei der Kaiserpfalz
Voraussetzung: Teilnahme am »summer readINg« der Mediathek
Anmeldung bis 16.7.2021 bei der Mediathek Ingelheim,
Telefon 06132•782782, mediathek@ingelheim.de

Abbildung: © Museum bei der Kaiserpfalz, Foto: Nadine Hanssen
Museumsmaskottchen Ingo Merkurius

26.7. bis 28.7.2021, 10 Uhr
Kinderferienspaß
Kleistern, falten, kleben – Vom bunten Papier zum eigenen Leporello
Workshop

An drei Vormittagen dreht sich im Museum alles um das Thema Papier: mit viel Farbe und noch mehr Verzierungen stellt ihr euer eigenes Kleisterpapier her. Ihr erfahrt, warum man Papier »richtig« oder »falsch« falten kann und legt es in lustige, ziehharmonikaartige Steifen. Schließlich werdet ihr zum Buchbinder oder zur Buchbinderin. Lasst aus eurem Papier und Pappe ein ganz einzigartiges Leporello (Faltbuch) entstehen. Das dürft ihr natürlich mit nach Hause nehmen.

Bitte bringt wettertaugliche Kleidung, feste Schuhe, Euren Mund-Nasen-Schutz sowie Essen und Trinken für die Pausen mit!

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Jugend- und Kulturzentrums YELLOW mit dem Museum bei der Kaiserpfalz.

Workshop: Michelle Charvolin-Dörr
Dauer: jeweils 3 Stunden
Treffpunkt: Museum bei der Kaiserpfalz
TeilnehmerInnen: max. 6 Jugendliche / ab 10 Jahren
Voraussetzung: Erwerb des Ferienpasses über ingelheim.feripro.de
Anmeldung bis 19.7.2021 im YELLOW unter ingelheim.feripro.de
Kosten: 12 € für drei Tage inkl. Material

Abbildung: © Museum bei der Kaiserpfalz, Foto: Nadine Hanssen
Museumsmaskottchen Ingo Merkurius

Sonntag, 8.8.2021, 11 Uhr
Öffentliche Führung
Gefährtin im Reich wie im Ehebett – Fünf Kaiserinnen in Ingelheim

Eine wesentliche Säule kaiserlicher Macht waren geschickt geschlossene Eheverbindungen. Die richtige Ehefrau konnte der Dynastie die Krone sichern, das Reichsterritorium erweitern und wichtige Netzwerke unterhalten. Die Aufgaben hochmittelalterlicher Kaiserinnen gingen weit über die Geburt eines Stammhalters hinaus, aber nicht immer wurde ihr Einsatz gewürdigt. In der Führung werden fünf bedeutende Kaiserinnen vorgestellt, die aktiv an der Herrschaft ihrer Ehemänner beteiligt waren, oder sie stellvertretend für ihre unmündigen Söhne übernommen haben. Die Ingelheimer Kaiserpfalz war ihnen dabei ein wichtiger Stützpunkt.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit der Forschungsstelle Kaiserpfalz anlässlich der Präsentation »Säulen der Macht - Mittelalterliche Paläste und die Reisewege der Kaiser«.

Führung: Miriam Maslowski, Museum bei der Kaiserpfalz
Dauer: 1,5 Stunden
Telefonische Anmeldung bis 6.8.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: 4 € (inkl. Eintritt ins Museum)

Abbildung: »Adelheid mit Krone«, Umzeichnung: Nadine Hanssen, 2020 © Museum bei der Kaiserpfalz
Donnerstag, 19.8.2021, 14.30 Uhr
Geschichte am Mittag
Sebastian Münster und der gehörnte Moses
Kurzvortrag
Verschoben auf 2.12.2021, 14.30 Uhr

In der christlichen Welt wurde in der bildenden Kunst Moses lange Zeit mit Hörnern dargestellt. Das ging auf die lateinische Übersetzung einer Bibelstelle im 2. Buch Mose zurück. In der Sebastian Münster Abteilung des Museums finden sich drei Darstellungen eines gehörnten Moses. Ferner sind dort die Bibelübersetzungen von Martin Luther und Sebastian Münster zu sehen. Der Vortrag beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Überlieferungen des Alten Testaments und geht der Frage nach, wie die beiden Bibelübersetzer mit dieser Textstelle umgehen. Es wird sich zeigen, dass sich gerade Münster mit diesem Thema näher auseinandergesetzt hat.

Vortrag: Renate Fath M. A., Museum bei der Kaiserpfalz
Telefonische Anmeldung bis 23.2.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt: 3 € (inkl. einer süßen Überraschung)

Abbildung: Ausschnitt aus dem Titelbild von Martin Luther/Sebastian Münster »Der x. gebot ein nutzliche erklerung...«, 1520, © Lutherbibliothek Worms, Foto: Busso Diekamp
Donnerstag, 19.8.2021, 14.30 Uhr
Geschichte am Mittag
Jüdisches Leben in Ingelheim – Vom Mittelalter bis zur Shoah
Kurzvortrag

Im Jahr 2021 wird bundesweit das Jubiläum der 1700-jährigen deutsch-jüdischen Geschichte gefeiert. Als frühester schriftlicher Beleg gilt das kaiserliche Edikt von 321, in dem Konstantin der Große dem Kölnischen Rat genehmigte, Juden in seine Reihen aufzunehmen und mit politischen Ämtern auszustatten. Das Museum nimmt dies zum Anlass, nach der Ausstellung von 2008/2009 »Ihr Heimesgässler, wir sehen uns wieder!« erneut mit einem Kurzvortrag an die Geschichte der Ingelheimer Juden zu erinnern. Der Referent Klaus Dürsch gibt einen geschichtlichen Abriss über das jüdische Leben in Ingelheim seit dem Mittelalter. Anhand einiger Beispiele wird er der Frage nachgehen, wie Juden mit ihrer nichtjüdischen Nachbarschaft lebten. Der Schwerpunkt wird auf der Zeit zwischen 1700 und 1942 liegen. Für diesen Zeitraum ist nachweisbar, dass Juden viele Generationen lang in Ingelheim lebten, bis zu ihrer erzwungenen Vertreibung.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Deutsch-Israelischen Freundeskreis Ingelheim e. V.

Vortrag: Klaus Dürsch M. A., Vorstandsvorsitzender Deutsch-Israelischer Freundeskreis Ingelheim e. V.
Telefonische Anmeldung bis 17.8.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt: 3 € (inkl. einer süßen Überraschung)

Abbildung: »Die erhaltenden jüdischen Friedhöfe gehören zu den wenigen Spuren jüdischen Lebens«,
© Deutsch-Israelischer Freundeskreis Ingelheim e. V., Foto: Micheal Schlotterbeck

Sonntag, 29.8.2021, 11 Uhr
Öffentliche Führung
»Wie wol er den Juden auch feind ist, aber
er nimbt sichs so hefftig nicht an als ich«
(Luther über Münster)


Religiös motivierte antijüdische Denkmuster begleiteten das Christentum von Beginn an (Antijudaismus). Am Anfang der traditionellen Judenfeindschaft stand der konfliktbeladene Ablösungsprozess der frühen Christen vom Judentum. Seit dem 4. Jahrhundert wurden Juden sozial benachteiligt und ausgegrenzt. Ab etwa dem 13. Jahrhundert ist die Tiermetapher »Judensau« als häufiges Bildmotiv der antijüdischen christlichen Kunst belegt. Mitte des 14. Jahrhunderts wurden Menschen jüdischen Glaubens als Brunnenvergifter für die Pest verantwortlich gemacht. Im 15./16. Jahrhundert hatte der Antijudaismus einen Höhepunkt erreicht. Anlässlich des Festjahres »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland« setzt sich die Führung schwerpunktmäßig mit dem Thema »Antijudaismus in der frühen Neuzeit« auseinander und geht auf die Haltung Luthers und Münsters ein.

Führung: Dr. Klaus Peter Wörns, Gästeführer, Ingelheim
Dauer: 1 Stunde
Telefonische Anmeldung bis 27.8.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: 4 € (inkl. Eintritt ins Museum)

Abbildung aus: Hartmann Schedel, Weltchronik, Nürnberg 1493, Faksimile Lindau 1988,
© Museum bei der Kaiserpfalz, Ingelheim, Repro: Dr. Gabriele Mendelssohn

Sonntag, 5.9.2021, 11 Uhr
Öffentliche Führung
Von Pest bis Corona und anderen Seuchen

Über ein Jahr bestimmt die Corona-Pandemie nun schon unser aller Leben. Seit jeher überrollten hochansteckende Infektionskrankheiten die Menschen in allen Teilen der Welt. Sie brachten millionenfachen Tod, ließen sogar Weltreiche untergehen.
Ab Mitte des 14. Jahrhunderts grassierte die Pest immer wieder in Mitteleuropa. Im 16. Jahrhundert, zu Lebzeiten Sebastian Münsters und Martin Luthers, wütete die Pest an deren Aufenthaltsorten. Im Jahr 1666 erreichte eine der letzten Pestwellen, von London ausgehend über die Niederlande den Rhein heraufziehend, auch Ingelheim.
Kontaktverzicht bis Quarantäne, Schutzkleidung, Masken, Sicherheitsabstand waren damals wie heute probate Hygienemaßnahmen. Welche Rolle dabei der Bisamapfel spielte, ist eine der Fragen in der Führung.

Führung: Dr. Isabel Kappesser, Museum bei der Kaiserpfalz
Dauer: 1 Stunde
Telefonische Anmeldung bis 3.9.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: 4 € (inkl. Eintritt ins Museum)

Repro: Dr. Gabriele Mendelssohn, aus »Der Totentanz. Vierzig Holzschnitte von Hans Holbein d. J.«, Faksimile-Nachbildungen d. 1. Ausg., Einleitung. v. Hans Ganz, Holbein-Verlag München ( o. J.)
Freitag, 10.9.2021 bis auf Weiteres
Vernissage
Material im Fokus – Glas in der zeitgenössischen Kunst
Online-Eröffnung

Unter folgendem Link »Online-Vernissage« können Sie kostenfrei und ohne Anmeldung an der Online-Eröffnung teilnehmen.

Mit der Vernissage ehren wir das künstlerische Werk von Professorin Ingrid Conrad-Lindig und sechs ihrer erfolgreichsten AbsolventInnen am Institut für Künstlerische Keramik und Glas (IKKG) der Hochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen. Der Kurator Ludwig Rinn, Kunsthistoriker und Sammler aus Heuchelheim, wird in die Ausstellung einführen. Grußworte sprechen Ralf Claus, Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim am Rhein sowie Eveline Breyer, Bürgermeisterin und Kulturdezernentin der Stadt Ingelheim am Rhein. Für den musikalischen Rahmen sorgt die Saxophonistin Steph Winzen.

Schirmherrin der von der Stiftung Rheinland-Pfalz geförderten Glasausstellung ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Begleitend zur Ausstellung bieten wir ein vielfältiges Rahmenprogramm und einen Katalog.

Die Ausstellung im Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus ist vom
11. September bis 28. November 2021 geöffnet.

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!

Ingrid Conrad-Lindig »Rheingold«, Glasobjekt, © Ingrid Conrad-Lindig, Foto: Dr. Thomas Pfeiffer

Sonntag, 12.9.2021, 10 - 18 Uhr
Tag des offenen Denkmals
im Museum bei der Kaiserpfalz und im Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus

14 Uhr
Künstlerführung in der Ausstellung
Material im Fokus – Glas in der zeitgenössischen Kunst
Mit extra Programm für begleitende Kinder

Die international renommierte Glaskünstlerin Professorin Ingrid Conrad-Lindig hat als ehemalige Leiterin des Instituts für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen junge Künstlerinnen und Künstler ausgebildet. Die Expertin der künstlerischen Glasbearbeitung gewährt beim Ausstellungsrundgang Einblicke in eigene und Arbeiten von Lena Feldmann, Thomas Kuhn, Jesse Magee, Anne Petters, Judith Röder sowie Ramona Seyfarth – und erklärt die Besonderheiten deren Herstellung.

Parallel zur Künstlerführung bietet das museumspädagogische Team eine Führung mit Workshop für die Kinder der teilnehmenden Familien an. Kinder bis 12 Jahre können dort Erstaunliches zu Geschichte und Vielfalt der Glaskunst erfahren und das Gestalten mit dem Werkstoff Glas selbst ausprobieren. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist auch hier eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Führung: Prof. Ingrid Conrad-Lindig, Ingelheim
Kinderführung mit -Workshop: Susanne Krenzer-Mattes M. A. & Team
Dauer: 1,5 Stunden
Veranstaltungsort: Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus,
François-Lachenal-Platz 1, 55218 Ingelheim am Rhein
Telefonische Anmeldung bis 10.9.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl

Das Museum bei der Kaiserpfalz ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Mit Zugangsbeschränkungen im Museum und bei den Führungen.
Der Eintritt in die Glasausstellung und das Museum sowie alle Angebote zum Tag des offenen Denkmals sind ganztägig kostenfrei.

Abbildung: Ingrid Conrad-Lindig »Flüstersteine«, Glasobjekte,
© Ingrid Conrad-Lindig, Foto: Dr. Thomas Pfeiffer

Museumsmaskottchen Ingo Merkurius

Freitag, 17.9.2021, 17 Uhr
Glaskunst + Apéro
Material im Fokus – Glas in der zeitgenössischen Kunst
Führung in der Ausstellung mit Ausklang im Winzerkeller Ingelheim

Die Kunsthistorikerin Miriam Maslowski gibt einen informativen Einblick in die Ausstellung. Anschließend begleitet sie die Führungsgruppe in den Winzerkeller, wo die Veranstaltung ab 18.30 Uhr bei einem geselligen Apéro im Innengarten ausklingt.
Noch Lust, danach in einem außergewöhnlichen Restaurant in Ingelheim zu speisen? Auf Wunsch reserviert das Winzerkeller-Team gerne einen Tisch für Sie, Telefon 06132•9999160.

Führung: Miriam Maslowski, Museum bei der Kaiserpfalz
Dauer der Führung: 1 Stunde
Veranstaltungsort: Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus,
François-Lachenal-Platz 1, 55218 Ingelheim am Rhein
Telefonische Anmeldung bis 10.9.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: 20 € (inkl. Eintritt und Apéro)

Abbildung: Lena Feldmann »Seventysix x 0«, Glasobjekt,
© Lena Feldmann, Foto: Lena Feldmann

Samstag, 18.9.2021, 14 - 16 Uhr
Straße der Begegnungen
»Überall wird geschmaust und gesoffen« – 75 Jahre Rotweinfest
Interkulturelle Stadtführung

Musik, Tanz und Spiel, gepaart mit reichlich Weinkonsum, bilden die bunten Elemente des Ingelheimer Kerbebrauchs. Aus der spätmittelalterlichen Ober-Ingelheimer Jost-Kerb entwickelte sich ab den 1930er Jahren ein kommerzielles Weinfest, das heute unter dem Namen »Rotweinfest« Gäste von nah und fern anzieht. Die Interkulturelle Stadtführung fragt anlässlich des 75. Festjubiläums nach dessen Wurzeln und beleuchtet Traditionen wie die Wahl der Rotweinkönigin oder den Kerbejahrgang. Diese lokalen Bräuche werden Volksfesten anderer Kulturen gegenübergestellt, von denen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen mithilfe von persönlichen Videos und Fotos ein lebendiges Bild zeichnen.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit der Stabstelle für Vielfalt und Chancengleichheit sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim am Rhein.

Führung: Stefanie Firyn M. A., Museum bei der Kaiserpfalz
Telefonische Anmeldung bis 10.9.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Treffpunkt: Wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Eintritt frei, Spenden erbeten für Deutschkurse
Donnerstag, 23.9.2021, 19 Uhr
Kunstgenuss nach Ladenschluss
Faszination Glas
Führung

Glas ist in jeder Hinsicht facettenreich - ob als Gebrauchsglas, Schmuckstück oder Kunstobjekt. In der Führung spürt die Gästeführerin Evelyn Emmerling der wechselvollen Geschichte des Werkstoffes nach. Anhand ausgewählter Werke erläutert sie den historischen Werdegang des Glases und seine Spielarten insbesondere in der zeitgenössischen Kunst.

Führung: Evelin Emmerling, Gästeführerin, Ingelheim
Dauer: 1,5 Stunden
Veranstaltungsort: Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus,
François-Lachenal-Platz 1, 55218 Ingelheim am Rhein
Telefonische Anmeldung bis 21.9.2021 im Museum / begrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt: 12 € (inkl. 1 Glas Wein und 1 salziges Gebäck)

Abbildung: Jesse Magee »Vase Building Blocks«, Glasobjekte,
© Jesse Magee, Foto: Jesse Magee