Museum bei der Kaiserpfalz
Museumsmaskottchen Ingo Merkurius
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Donnerstag, 13.2.2020, 12.30 Uhr
Kunst am Mittag
»Dies Bildnis ist bezaubernd schön...« – Das Porträt der Mathilde Mohr von Gotthelf Leberecht Glaeser
Kurzvortrag

1833 heiratete der Jurist und spätere Paulskirchen-Abgeordnete Dr. Martin Mohr (1788–1865) die 15 Jahre jüngere Mathilde Mayer (1803-1875), eine Tochter des Justizamtmannes Theodor Mayer aus Schotten. Das Ehepaar zog nach Ober-Ingelheim und lebte dort im ehemaligen Haus des Herrn Horneck von Weinheim aus dem 16. Jahrhundert in der Stiegelgasse 48, das Mohrs Schwiegervater 1832 erworben hatte. Im Jahr 1827 hatte sich Mathilde Mayer von dem Darmstädter Maler Gotthelf Leberecht Glaeser (1784-1851), einem Schüler Friedrich August Tischbeins (1750–1812), porträtieren lassen. Glaeser war seit 1822 am Darmstädter Hof angestellt und verdiente seinen Lebensunterhalt vor allem mit der Porträtmalerei.

Vortrag: Dr. Heidrun Ludwig, Sammlung Sander, Darmstadt
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und 1 süßen Überraschung)

Abbildung: Gotthelf Leberecht Glaeser »Bildnis der Mathilde Mohr, geb. Mayer (1803–1875)«,
Pastell auf Pergament, 1827, © Sammlung Sander, Darmstadt, Foto: Dr. Heidrun Ludwig

Donnerstag, 5.3.2020, 12.30 Uhr
Geschichte am Mittag
Vor 200 Jahren geboren: der Kolonialkritiker und Wahlingelheimer Multatuli
Kurzvortrag

Am 2. März 1820 wurde Eduard Douwes Dekker als Sohn eines Kapitäns in Amsterdam geboren. Unter dem Pseudonym Multatuli (lat. »Ich habe viel ertragen«) machte er sich später als gesellschaftskritischer Schriftsteller einen Namen. Sein Buch »Max Havelaar« (1860), in dem der ehemalige Kolonialbeamte die Arbeitsbedingungen der Kaffeepflanzer auf Java anprangerte, gehört heute zu den wichtigsten literarischen Werken der Niederlande. 1881 wurde dem zeitlebens unter Geldmangel leidenden Multatuli ein Haus in Nieder-Ingelheim geschenkt, wo er zurückgezogen – und im Clinch mit den Ingelheimer Autoritäten – mit Frau und Adoptivsohn lebte. Dort starb er am 19. Februar 1887.

Vortrag: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Kulturwissenschaftlerin, Ingelheim
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und 1 süßen Überraschung)

Abbildung: August Allebé, DOUWES DEKKER, Lithographie, 1874, Leihgabe Historischer Verein Ingelheim e. V., © Museum bei der Kaiserpfalz
Samstag, 28.3.2020, 14 - 16 Uhr
Straße der Begegnungen
Baden gehen – Die Geschichte der Bademode
Interkulturelle Stadtführung
Verschoben auf 20.3.2021, 14 – 16 Uhr

Im Laufe des 19. Jahrhunderts erfreute sich das Baden im Freien immer größerer Beliebtheit. Frauen stiegen anfangs in weiten, hemdähnlichen Gewändern, die später noch durch lange, unförmige Hosen ergänzt wurden, in die Fluten – natürlich im Schutz hoher Zäune. In der zweiten Jahrhunderthälfte durften die Frauen zum ersten Mal Bein zeigen. Doch so mancher Polizist wachte mit dem Maßband darüber, dass beim Baden nicht zu viel nackte Haut zu sehen war. Bis zur gesellschaftlichen Akzeptanz des »skandalösen« Bikinis sollten ohnehin noch einige Jahrzehnte vergehen.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim.

Führung: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Kulturwissenschaftlerin, Ingelheim
Anmeldung erforderlich bis 20.3.2020 im Museum / Begrenzte Teilnehmerzahl
Treffpunkt: Wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Eintritt frei, Spenden erbeten für Deutschkurse

Abbildung: »Rheinbad des Badevereins Frei-Weinheim / Ingelheim um 1910«, © Archiv Peter Weiland, Ingelheim, Foto: Dr. Hermann Bopp
Samstag, 4.4.2020, 14 - 17 Uhr
Alte Techniken neu entdeckt
Herstellen eines Beutelbuchs
Workshop
Verschoben auf 13.3.2021, 14 – 17 Uhr

Als Beutelbuch (lat. »liber caudatus«) wird ab dem 14. Jahrhundert eine besondere Art von »Taschenbuch« bezeichnet. Es war in einen beutelartigen Lederbezug eingearbeitet und konnte mittels einer Öse am Gürtel befestigt werden. Oft diente es als Lieder- oder Gebetsbuch. Im Workshop stellen wir ein modernes Beutelbuch (15 x 10 cm) mit einem hochwertigen textilen Überzug und 72 Leerseiten für Notizen oder Skizzen her.

Workshop: Ellen Gold, Restauratorin, Ingelheim
Teilnehmer: Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren / begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: bis 17 Jahre 12 €, ab 18 Jahre 20 € pro Person zzgl.
8 € Materialkosten
Treffpunkt: Museum bei der Kaiserfpalz
Anmeldung und Bezahlung erforderlich bis 26.3.2020 im Museum,
Telefon 06132•714701

Foto: Ellen Gold
Donnerstag, 9.4.2020, 12.30 Uhr
Kunst am Mittag
Von trutzigen Kirchen, zarten Gewölben und leuchtenden Altären – Die Kunst zur Zeit Sebastian Münsters
Kurzvortrag
Verschoben auf 12.11.2020, 14.30 Uhr

Der zweite Vortrag zum Thema »Die Kunst zur Zeit Sebastian Münsters« beschäftigt sich mit Architektur und Kirchenausstattung am Übergang vom Mittelalter zur frühen Neuzeit. Überall im mitteleuropäischen Raum entstanden Hallenkirchen im Stil der Spätgotik. Nicht selten sind sie Teil der Befestigungsanlage, wie die Burgkirche in Ingelheim. Filigrane Gewölbe und prächtige Schnitzaltäre im Inneren der Kirchen bilden dazu einen reizvollen Kontrast. Die Bildschnitzer der Zeit verfeinerten ihre Kenntnisse auf der Gesellenreise und sorgten für einen großräumigen Transfer ihrer Kunstwerke von Polen bis Österreich und von den Niederlanden bis an den Oberrhein.

Vortrag: Miriam Maslowski, Museum bei der Kaiserpfalz
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und 1 süßen Überraschung)

Abbildung: »Burgkirche Ingelheim«, Gustav Wermann, Aquarell, 1962 © Museum bei der Kaiserpfalz
Sonntag, 12.4.2020, 11 Uhr
Osterführung
Sebastian Münster und Martin Luther – zwei Bestsellerautoren der frühen Neuzeit
Abgesagt!

Sebastian Münster, der gebürtige »Ingelummer«, hat mit seiner »Cosmographia«, einer Beschreibung der Welt, einen wahren Bestseller gelandet. So wie auch Martin Luther mit seiner Bibelübersetzung.
Es waren bewegte Zeiten: Amerika wurde entdeckt. 1522 wurde die erste Weltumsegelung vollendet. Die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern kam einer medialen Revolution gleich, mit all ihren Vor- und Nachteilen. Die Türken belagerten Wien und sorgten für Angst und Verunsicherung im christlichen Abendland. Und schließlich die Reformation, die zu einer dauerhaften Glaubensspaltung Europas führte. – Erleben Sie in einer spannenden Führung im Museum bei der Kaiserpfalz die prägenden Ereignisse dieser Zeit und erfahren Sie, welche Rolle Sebastian Münster und Martin Luther dabei spielten!

Führung: Dr. Klaus-Peter Wörns, Gästeführer, Ingelheim
Dauer: 1 Stunde
Kosten: 2 € zzgl. Eintritt in die Ausstellung

Abbildung: Titelblatt, Cosmographie von Sebastian Münster, © Museum bei der Kaiserpfalz
Sonntag, 26.4.2020, 11 - 14 Uhr
XIII. Römertag Rheinhessen
»Veni, vidi, vici« – Ich kam, sah und siegte
Verschoben auf 20.9.2020, 11 — 16 Uhr!

Das Museum bei der Kaiserpfalz bietet auch in diesem Jahr wieder ein dreistündiges Familienprogramm mit »Kinder führen Kinder«, Workshops, einem Imbiss nach römischen Rezepten und römischen Kinderspielen.

Leitung: Dr. Ingeborg Domes, Museum bei der Kaiserpfalz
Das Museum ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Eintritt und alle Angebote zum Römertag Rheinhessen sind ganztägig kostenfrei.

Foto: Dr. Ingeborg Domes
Museumsmaskottchen Ingo Merkurius

Donnerstag, 14.5.2020, 12.30 Uhr
Geschichte am Mittag
»Ehre, wem Ehre gebührt« – Vom Ehrenbürger zum Ehrenring
Kurzvortrag
Verschoben auf 20.5.2021, 14.30 Uhr

Wenn eine Stadt oder Gemeinde verdiente Persönlichkeiten auf eine besondere Weise ehren möchte, sind ihrer Phantasie grundsätzlich keine Grenzen gesetzt. Die Skala möglicher Ehrenbezeigungen reicht von der öffentlichen Belobigung bis zur Bürgermedaille, vom Wappenteller bis zum Ehrenring. Die höchste Auszeichnung, die eine Stadt vornehmen kann, ist die Verleihung des Ehrenbürgerrechts. Von dieser Ehrung wird eher selten Gebrauch gemacht. 1964 erhielten erstmals Ingelheimer Stadträte einen Ehrenring. Entworfen wurde der Ring aus Gold mit dem Ingelheimer Stadtwappen von dem Ingelheimer Künstler Gustav Wermann. Einer der Geehrten war das SPD-Mitglied Willi Schuster, dessen Ring die Referentin im Original vorstellen wird.

Vortrag: Barbara Timm, Dipl.-Museologin, Ingelheim
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und 1 süßen Überraschung)

Abbildung: Ehrenring der Stadt Ingelheim von 1964, Foto: Barbara Timm
Samstag, 16.5.2020, 14 - 16 Uhr
Straße der Begegnungen
Zu Besuch in Ingelheim: Alexander von Humboldt – Weltreisender mit Weitblick
Interkulturelle Stadtführung
Verschoben auf 8.5.2021, 14 – 16 Uhr

Als Student besuchte der 20-jährige Alexander von Humboldt (1769-1859) auf einer sechswöchigen Deutschland-Reise auch Nieder-Ingelheim. Zusammen mit einem Kommilitonen besichtigte er am 14. Oktober 1789 die Ruinen der Kaiserpfalz und kehrte anschließend im Gasthaus »Zur Alten Post« ein. Die Interkulturelle Stadtführung begibt sich auf die Spuren des Weltentdeckers Humboldt, der bereits vor 200 Jahren vor den Folgen des menschlich beeinflussten Klimawandels warnte. Vielleicht hätte er gar die heutige »Fridays for Future«-Bewegung unterstützt?

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim.

Führung: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Kulturwissenschaftlerin, Ingelheim
Anmeldung erforderlich bis 8.5.2020 im Museum / Begrenzte Teilnehmerzahl
Treffpunkt: Wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Eintritt frei, Spenden erbeten für Deutschkurse
Sonntag, 17.5.2020, 15 Uhr
Internationaler Museumstag
»Wie wol er den Juden auch feind ist, aber
er nimbt sichs so hefftig nicht an als ich«
(Luther über Münster)

Öffentliche Führung
Verschoben auf 16.5.2021, 15 Uhr

Religiös motivierte antijüdische Denkmuster begleiteten das Christentum von Beginn an (Antijudaismus). Am Anfang der traditionellen Judenfeindschaft stand der konfliktbeladene Ablösungsprozess der frühen Christen vom Judentum. Seit dem 4. Jahrhundert wurden Juden sozial benachteiligt und ausgegrenzt. Ab etwa dem 13. Jahrhundert ist die Tiermetapher »Judensau« als häufiges Bildmotiv der antijüdischen christlichen Kunst belegt. Mitte des 14. Jahrhunderts wurden Juden als Brunnenvergifter für die Pest verantwortlich gemacht. Im 15./16. Jahrhundert hatte der Antijudaismus einen Höhepunkt erreicht. Die Führung setzt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema »Antijudaismus in der frühen Neuzeit« auseinander und geht auf die Haltung Luthers und Münsters ein.

Führung: Dr. Klaus-Peter Wörns, Gästeführer, Ingelheim
Das Museum ist bei freiem Eintritt von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Führung ist kostenfrei.

Abbildung aus: Hartmann Schedel, Weltchronik, Nürnberg 1493, Faksimile Lindau 1988,
© Museum bei der Kaiserpfalz, Ingelheim, Repro: Dr. Gabriele Mendelssohn




Dienstag, 16.6.2020, 14 - 16.30 Uhr
38. Ingelheimer Seniorentage im Museum bei der Kaiserpfalz
»Liebevolle Grüße Dir in Gott«*– Kaiser Karl und die Frauen
Führung und Workshop
Verschoben auf 15.6.2021, 14 – 16.30 Uhr

Karl war fünfmal verheiratet und hatte mindestens 18 Kinder. Bei einer Eheschließung stand das politische Kalkül durchaus im Vordergrund. Dennoch konnten sich tiefe Gefühle zwischen den Ehepartnern entwickeln, wie ein Brief des Herrschers an seine Frau Fastrada beweist.
Nach einer kleinen Stärkung bei Kaffee und Kuchen erwartet Sie ein praktischer Teil. Handarbeiten mit Nadeln und Wolle waren Frauensache. Mit der Technik des Fingerschlaufenflechtens, die ohne Hilfsmittel auskommt, stellen wir unterschiedlich breite, bunte Wollbänder her.

Veranstaltungsort: Museum bei der Kaiserpfalz
Teilnehmer: Senioren / Begrenzte Teilnehmerzahl
Führung und Workshop: Miriam Maslowski, Museum bei der Kaiserpfalz
Anmeldung: am 8.5.2020, 14–15.30 Uhr im Ratssaal der Stadtverwaltung Ingelheim oder bei Frau Jacobi-Becker, Telefon 06132•782176. Weitere Informationen in der Broschüre »38. Ingelheimer Seniorentage 2020«.

Die Teilnahme an Führung und Workshop ist kostenfrei.

Abbildung: »Karls des Großen Geburt und Jugendjahre«, Kupferstich von A. W. Böhm und Fr. Geissler nach C. Heideloff, Illustration aus: »Friedrich de la Motte Fouqué: Karls des Großen Geburt und Jugendjahre, 1816(?)«, © Museum bei der Kaiserpfalz

* Quelle Zitat: Grußformel in einem Brief Karls des Großen an seine vierte Frau Fastrada, Sept. 791

Donnerstag, 18.6.2020, 12.30 Uhr
Geschichte am Mittag
Seide für die Strumpffabrik – Die Anpflanzung von Maulbeerbäumen im Ingelheimer Grund
Kurzvortrag

Um von dem Import der Seide unabhängiger zu werden, trieben deutsche Fürsten im 18. Jahrhundert die heimische Seidenproduktion voran. So verfügte der pfälzische Kurfürst Karl Theodor in einem Privileg von 1777 die Anpflanzung von weißen Maulbeerbäumen als Nahrung für die Seidenraupen. Jeder Gemeinde wurde ein bestimmtes Kontingent an Bäumen zugeteilt, die dort angepflanzt werden mussten. Die Einwohner erhielten Einweisungen in die Seidenraupenzucht. Was vom Kurfürsten als für seine Untertanen »so heilsames Vorhaben« bezeichnet wurde, stieß jedoch bei der ländlichen Bevölkerung auf wenig Gegenliebe.

Vortrag: Renate Fath M. A., Museum bei der Kaiserpfalz
Telefonische Anmeldung bis 16.6.2020 im Museum / Begrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt: 3 € (inkl. einer süßen Überraschung)

Abbildung: © Rijksmuseum Amsterdam
Freitag, 19.6.2020, 18 - 23 Uhr
Nacht der Kunst im Museum bei der Kaiserpfalz
Verschoben auf 18.9.2020, 18 – 23 Uhr

Das Museum bei der Kaiserpfalz beteiligt sich an der Nacht der Kunst auf dem François-Lachenal-Platz vor dem Kunstforum Ingelheim – Altes Rathaus in Nieder-Ingelheim mit drei kurzweiligen Führungen in seiner Sebastian Münster Abteilung.

Das Museum ist bei freiem Eintritt von 18 bis 23 Uhr geöffnet.

20.30 Uhr, 21.30 Uhr und 22.30 Uhr
Zwei Ehepaarporträts der Renaissance
Kurzführungen

Führung: Dr. Klaus-Peter Wörns, Gästeführer, Ingelheim
Eintritt frei

Foto: Andrea Enderlein
Sonntag, 28.6.2020, 11 Uhr
Öffentliche Führung
Von Pest bis Corona und anderen Seuchen

Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr unser aller Leben einschneidend bestimmt. Seit jeher überrollten hochansteckende Infektionskrankheiten die Menschen in allen Teilen der Welt. Sie brachten millionenfachen Tod, ließen sogar Weltreiche untergehen.
Ab Mitte des 14. Jahrhunderts grassierte die Pest immer wieder in Mitteleuropa. Im 16. Jahrhundert, zu Lebzeiten Sebastian Münsters und Martin Luthers, wütete die Pest an deren Aufenthaltsorten. Im Jahr 1666 erreichte eine der letzten Pestwellen, von London ausgehend über die Niederlande den Rhein heraufziehend, auch Ingelheim.
Kontaktverzicht bis Quarantäne, Schutzkleidung, Masken, Sicherheitsabstand waren damals wie heute probate Hygienemaßnahmen. Welche Rolle dabei der Bisamapfel spielte, ist eine der Fragen in der Führung.

Führung: Dr. Isabel Kappesser, Museum bei der Kaiserpfalz
Dauer: 1 Stunde
Telefonische Anmeldung bis 26.6.2020 im Museum / Begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: 2 € (zzgl. 2 € Eintritt ins Museum)

Repro: Dr. Gabriele Mendelssohn, aus »Der Totentanz. Vierzig Holzschnitte von Hans Holbein d. J.«, Faksimile-Nachbildungen d. 1. Ausg., Einleitung. v. Hans Ganz, Holbein-Verlag München ( o. J.)
Sonntag, 12.7.2020, 11 Uhr
Öffentliche Führung
Sebastian Münster – Der Mann vom Hundertmarkschein

Heute kennen Sebastian Münster, den Universalgelehrten, Kosmografen und Hebraisten aus Ingelheim, der 1552 in Basel der Pest zum Opfer fiel, nur noch wenige. Mit Fug und Recht wird er als größter Sohn Ingelheims bezeichnet.
Obwohl er seine Heimat schon in jugendlichem Alter verließ, hat er seine Herkunft zeit seines Lebens nie vergessen und Ingelheim in seinen Publikationen verewigt. Das Museum bei der Kaiserpfalz plant schon lange eine eigene Sebastian-Münster-Abteilung in einem Erweiterungsbau. Bis zur Umsetzung dieses Plans bleibt die Studioausstellung aus dem Reformationsjahr 2017 »’Munster gefelt mir wol’ – Sebastian Münster und Martin Luther« in leicht abgeänderter Form als vorläufige Sebastian-Münster-Abteilung bestehen. In ihr werden die Berührungspunkte zwischen Sebastian Münster und Martin Luther aufgezeigt.

Führung: Dr. Klaus-Peter Wörns, Gästeführer, Ingelheim
Dauer: 1 Stunde
Telefonische Anmeldung bis 10.7.2020 im Museum / Begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: 2 € (zzgl. 2 € Eintritt ins Museum)
Donnerstag, 16.7.2020, 14.30 Uhr
Geschichte am Mittag
Seide für die Strumpffabrik – Die Anpflanzung von Maulbeerbäumen im Ingelheimer Grund
Kurzvortrag

Um von dem Import der Seide unabhängiger zu werden, trieben deutsche Fürsten im 18. Jahrhundert die heimische Seidenproduktion voran. So verfügte der pfälzische Kurfürst Karl Theodor in einem Privileg von 1777 die Anpflanzung von weißen Maulbeerbäumen als Nahrung für die Seidenraupen. Jeder Gemeinde wurde ein bestimmtes Kontingent an Bäumen zugeteilt, die dort angepflanzt werden mussten. Die Einwohner erhielten Einweisungen in die Seidenraupenzucht. Was vom Kurfürsten als für seine Untertanen »so heilsames Vorhaben« bezeichnet wurde, stieß jedoch bei der ländlichen Bevölkerung auf wenig Gegenliebe.

Vortrag: Renate Fath M. A., Museum bei der Kaiserpfalz
Telefonische Anmeldung bis 14.7.2020 im Museum / Begrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt: 3 € (inkl. einer süßen Überraschung)

Abbildung: © Rijksmuseum Amsterdam
28.7. bis 30.7.2020, 9 - 13 Uhr
Kinderferienspaß
Kindsein in der Römerzeit

Habt Ihr schon gehört, dass die Römer bereits vor 2000 Jahren in Sandalen die Alpen überquerten? Über ein weitläufiges Straßennetz kamen nicht nur Güter, sondern auch Bildung, Kunst und Kultur von Rom nach Ingelheim. Das Alltagsleben römischer Familien und die Kindheit von der Geburt bis zum Erwachsenwerden stehen drei Tage bei uns im Mittelpunkt.

Bitte bringt wettertaugliche Kleidung, feste Schuhe, euren Mund-Nasen-Schutz sowie Essen und Trinken für die Pausen mit!

Teilnehmer: Kinder von 8 bis 10 Jahren / max. 10
Kosten: 12 € für 3 Tage
Kursleiterin: Mirjam Kreuser
Anmeldung: YELLOW, Telefon 06132•782401, www.ingelheim.feripro.de
Voraussetzung: Erwerb des Ferienpasses, Verkauf ab 21.6.2020
Treffpunkt: Museum bei der Kaiserpfalz

Foto: Dr. Isabel Kappesser
Museumsmaskottchen Ingo Merkurius

4.8. bis 6.8.2020, 9 - 13 Uhr
Kinderferienspaß
Von edlen Rittern und züchtigen Damen — Als die Kaiserpfalz zur Burg wurde

Kaiser Friedrich I. Barbarossa, genannt der Rotbart, ließ die Palastanlage Karls des Großen in eine wehrhafte Burg umbauen. Für adelige Kinder war das Leben auf einer Burg aber nicht immer lustig. Der Weg vom Pagen zum Knappen bis zum Ritterschlag war lange und mühsam. Auch die Mädchen hatten besondere Aufgaben. Damit beschäftigen wir uns drei Tage ganz intensiv.

Bitte bringt wettertaugliche Kleidung, feste Schuhe, euren Mund-Nasen-Schutz sowie Essen und Trinken für die Pausen mit!

Teilnehmer: Kinder von 8 bis 10 Jahren / max. 10
Kosten: 12 € für 3 Tage
Kursleiterin: Mirjam Kreuser
Anmeldung: YELLOW, Telefon 06132•782401, www.ingelheim.feripro.de
Voraussetzung: Erwerb des Ferienpasses, Verkauf ab 21.6.2020
Treffpunkt: Museum bei der Kaiserpfalz
Museumsmaskottchen Ingo Merkurius

Donnerstag, 20.8.2020, 14.30 Uhr
Geschichte am Mittag
»Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet!« (Friedrich Schiller)
Kurzvortrag

Während Friedrich Schiller in seinem Gedicht »Das Lied von der Glocke« mit diesen Zeilen wohl vor allem die Vorsorge im Auge hatte, sorgte der damalige französische Erste Konsul Napoléon Bonaparte mit dem Inkrafttreten seines »Code civil« im Jahr 1804 eher für die Nachsorge. Verbunden mit der flächendeckenden Einführung der zivilen Personenstandsurkunden im Jahr 1798, einem maßgeblichen Signal für die strikte Trennung von Kirche und Staat, war die Einführung der sogenannten Zivilehe. Sie versetzte auch die Menschen im Département Donnersberg in die damals revolutionäre Situation, sich ohne Rücksicht auf Religion und Kirchengebote trauen und wieder scheiden zu lassen. Zusammen mit einem Rückblick zu geltendem Recht in der Kurpfalz und einem Ausblick auf die diesbezüglichen Verhältnisse im Großherzogtum Hessen sollen auch die Dramen um nicht erteilte Heiratsgenehmigungen, gebrochene Eheversprechen oder Ehebruch, aber auch die Romantik der tatsächlichen Liebesheiraten nicht zu kurz kommen.

Vortrag: Nadine Gerhard, Stadtarchivarin, Ingelheim
Telefonische Anmeldung bis 18.8.2020 im Museum / Begrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt: 3 € (inkl. einer süßen Überraschung)

Abbildung: Abschluss des Ehescheidungsantrags der Eheleute Masqui, Frei-Weinheim, 1.3.1802,
© Stadtarchiv Ingelheim, Rep. I/2299

Sonntag, 13.9.2020, 10 - 18 Uhr
Tag des offenen Denkmals
im Museum bei der Kaiserpfalz

15 Uhr
Öffentliche Führung
Sebastian Münster – Der Mann vom Hundertmarkschein

Heute kennen Sebastian Münster, den Universalgelehrten, Kosmografen und Hebraisten aus Ingelheim, nur noch wenige. Mit Fug und Recht wird er als größter Sohn Ingelheims bezeichnet. Obwohl er seine Heimat schon in jugendlichem Alter verließ, hat er seine Herkunft zeit seines Lebens nie vergessen und Ingelheim in seinen Publikationen verewigt. Das Museum bei der Kaiserpfalz plant schon lange eine eigene Sebastian-Münster-Abteilung in einem Erweiterungsbau. Bis zur Umsetzung dieses Plans bleibt die Studioausstellung aus dem Reformationsjahr 2017 »'Munster gefelt mir wol' –Sebastian Münster und Martin Luther« in leicht abgeänderter Form als vorläufige Sebastian-Münster-Abteilung bestehen. In ihr werden die Berührungspunkte zwischen Sebastian Münster und Martin Luther aufgezeigt.

Führung: Dr. Klaus-Peter Wörns, Gästeführer, Ingelheim
Dauer: 1 Stunde

Das Museum ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Mit Zugangsbeschränkungen im Museum und bei den Führungen.
Der Eintritt und alle Angebote zum Tag des offenen Denkmals sind ganztägig kostenfrei.
Freitag, 18.9.2020, 18 - 20.30 Uhr
Kulturgenuss nach Ladenschluss

Wegen der Corona-Pandemie fällt die
»Nacht der Kunst« in diesem Jahr aus. Das Museum bei der Kaiserpfalz bietet ein kleines Ersatzprogramm mit freiem Eintritt und einer kurzweiligen Führung in seiner Sebastian Münster-Abteilung an. – Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das Museum ist von 10 Uhr bis 20.30 Uhr geöffnet, der Eintritt ab 18 Uhr kostenfrei.
Bitte beachten Sie die Zugangsbeschränkungen im Museum und bei der Führung!

20.30 Uhr
Zwei Ehepaarporträts der Renaissance
Öffentliche Führung

Führung: Dr. Klaus-Peter Wörns, Gästeführer, Ingelheim
Dauer: 1 Stunde
Telefonische Anmeldung bis 16.9.2020 im Museum, Tel. 06132•714701 / Begrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt frei

Foto: Andrea Enderlein
Samstag, 19.9.2020, 14 - 16 Uhr
Straße der Begegnungen
»In der Badewanne lernt man nicht schwimmen« (Heinrich Zille)
Interkulturelle Stadtführung

Seit Menschen sich an Flüssen, Seen oder Meeren niederließen, war es lebensnotwendig, grundlegende Schwimmtechniken zu beherrschen. In der Antike gehörte Schwimmen oft zum Erziehungsprogramm der Kinder. Korkschwimmgürtel oder Kuhharnblasen unterstützten beim Lernen. Bei den Griechen galt man als Nichtschwimmer gar als ungebildet. Auch die IngelheimerInnen lernten früh, die Freuden und Gefahren des nahen Rheins in ihr Leben zu integrieren. Die Interkulturelle Stadtführung fragt nach interkulturellen Gemeinsamkeiten in der Geschichte des Schwimmens. Dazu berichten ZeitzeugInnen von ihren persönlichen Erinnerungen an die Schwimmkultur in Afrika, Asien und Süd-Amerika. Thematisch ausgewählte Snacks und Musikstücke runden die »wässrige« Veranstaltung ab.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim.

Führung: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Kulturwissenschaftlerin, Ingelheim
Telefonische Anmeldung bis 11.9.2020 im Museum / Begrenzte Teilnehmerzahl
Treffpunkt: Wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Erforderlich: Wetterfestes Schuhwerk!
Eintritt frei, Spenden erbeten für Deutschkurse

Abbildung: »Ingelheimer Strandbad um 1908«, © Bildarchiv Alt-Ingelheim Peter Weiland, Ingelheim, Foto: Dr. Hermann Bopp
Sonntag, 20.9.2020, 11 - 16 Uhr
XIII. Römertag Rheinhessen
Aus der Erde geborgen – Römische Funde aus Ingelheim

Der Römertag Rheinhessen findet in diesem Jahr an der »Villa rustica« im Binger Wald statt. Mit der beliebten Führungsreihe »Kinder führen Kinder« wird auch das Museum bei der Kaiserpfalz dabei sein: Die Kinderführer haben einen kleinen Film über römische Funde in Ingelheim gedreht, bei dem es um viele Geheimnisse geht, die einst unter der Erde schlummerten und heute als Fundstücke im Ingelheimer Museum ausgestellt sind.
Damit sich auch alle Besucher den Film direkt im Wald anschauen können, wird er einfach per QR-Code aufs Handy geladen. Selbstverständlich sind auch die MuseumsmitarbeiterInnen vor Ort. Sie unterstützen und haben allerhand zur römischen Vergangenheit Ingelheims und der aktuellen Fundsituation zu berichten.

Leitung: Dr. Isabel Kappesser, Museum bei der Kaiserpfalz
Veranstaltungsort: »Villa rustica«, Binger Wald
Eintritt frei

Das Museum ist am Römertag Rheinhessen bei freiem Eintritt von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Abbildung: © Museum bei der Kaiserpfalz, Foto: Dr. Isabel Kappesser
Donnerstag, 24.9.2020, 14.30 Uhr
Krimis am Mittag
Tatort Ingelheim: »Hab ich es dann gantz allein gethan«
Kurzvortrag

... soll der Ober-Ingelheimer Philipp Jakob Alsenz zu seiner Schwiegermutter gesagt haben, worauf ein markerschütternder Schrei ihrerseits folgte. Wenige Stunden später, am Morgen des 8. Juli 1790, einem ganz normalen, vermutlich sehr schwülen Hochsommer-Donnerstag in Ober-Ingelheim, tätigte Katharina Jakobina Storr um 6 Uhr beim kurpfälzischen Oberschultheiß Riester die Anzeige, dass ihre Schwägerin, Frau Biebesheimer, leblos am Boden ihrer Scheune liege... – Dieses und weitere Verbrechen aus Habgier, Eifersucht, Trunkenheit, Neid, Spielsucht, Armut oder einfach nur grenzenloser Gewaltbereitschaft schlummern, allesamt mit dem aktenmäßigen Schwerpunkt im 18. Jahrhundert, in den Magazinen des Ingelheimer Stadtarchivs. Sie werden nun ans Tageslicht geholt, um einen allgemeinen Überblick zur Kriminalität und den Gefängnissen in den Ingelheimer Gemeinden und zur damaligen Strafverfolgung in der Kurpfalz zu geben, zu der unter anderem auch die Turmstrafe und die Festsetzung in der Mehlwaage gehörten.

Vortrag: Nadine Gerhard, Stadtarchivarin, Ingelheim
Telefonische Anmeldung bis 22.9.2020 im Museum / Begrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt: 3 € (inkl. einer süßen Überraschung)

Abbildung: Vernehmungsprotokoll im Mordprozess gegen Herrn Alsenz, 1790–1792, © Quelle: Stadtarchiv Ingelheim, Rep. I/2055
Sonntag, 11.10.2020, 11 Uhr
Öffentliche Führung
Von Pest bis Corona und anderen Seuchen

Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr unser aller Leben einschneidend bestimmt. Seit jeher überrollten hochansteckende Infektionskrankheiten die Menschen in allen Teilen der Welt. Sie brachten millionenfachen Tod, ließen sogar Weltreiche untergehen.
Ab Mitte des 14. Jahrhunderts grassierte die Pest immer wieder in Mitteleuropa. Im 16. Jahrhundert, zu Lebzeiten Sebastian Münsters und Martin Luthers, wütete die Pest an deren Aufenthaltsorten. Im Jahr 1666 erreichte eine der letzten Pestwellen, von London ausgehend über die Niederlande den Rhein heraufziehend, auch Ingelheim.
Kontaktverzicht bis Quarantäne, Schutzkleidung, Masken, Sicherheitsabstand waren damals wie heute probate Hygienemaßnahmen. Welche Rolle dabei der Bisamapfel spielte, ist eine der Fragen in der Führung.

Führung: Dr. Isabel Kappesser, Museum bei der Kaiserpfalz
Dauer: 1 Stunde
Telefonische Anmeldung bis 9.10.2020 im Museum / Begrenzte Teilnehmerzahl
Kosten: 2 € (zzgl. 2 € Eintritt ins Museum)

Repro: Dr. Gabriele Mendelssohn, aus »Der Totentanz. Vierzig Holzschnitte von Hans Holbein d. J.«, Faksimile-Nachbildungen d. 1. Ausg., Einleitung. v. Hans Ganz, Holbein-Verlag München ( o. J.)
Donnerstag, 15.10.2020, 14.30 Uhr
Geschichte am Mittag
»St. Gallus schafft heim alles« – Der Pergamenteinband des Groß-Winternheimer Haderbuchs
Kurzvortrag

Vielen Ingelheimern mag der Heilige Gallus noch durch eine alte Bauernregel bekannt sein. Der Gallus-Tag, der 16. Oktober, galt im Bauernkalender als Winterbeginn. Daher sollten um diese Zeit das Vieh von der Weide in den Stall gebracht und Äpfel und Birnen geerntet werden. Der Pergamenteinband des Groß-Winternheimer Haderbuchs (1490-1502) ist mit Chorälen zu verschiedenen Heiligen beschrieben. Am besten erhalten ist hierbei das Offizium zu Ehren von St. Gallus. Die Besonderheit der Handschrift ist, dass sie neben dem Text auch die Melodie in Zeichen, sogenannten Neumen, wiedergibt. Diese Vorläufer der Musiknoten ermöglichten den Fachleuten eine Datierung des Fragments auf die Zeit zwischen 1100 und 1200. Der Vortrag geht auf den Inhalt des Fragments ein und stellt die Vita des Heiligen Gallus vor.

Vortrag: Renate Fath M. A., Museum bei der Kaiserpfalz
Telefonische Anmeldung bis 13.10.2020 im Museum / Begrenzte Teilnehmerzahl
Eintritt: 3 € (inkl. einer süßen Überraschung)

Abbildung: Ingelheimer Haderbücher, Groß-Winternheim 1490-1502, Band 5, Blatt 000 b, Seite 2,
© Quelle: Stadtarchiv Ingelheim, Sign. A/1/2013/2