Museum bei der Kaiserpfalz
Museumsmaskottchen Ingo Merkurius
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Sonntag, 29.4.2018, 11 - 14 Uhr
XI. Römertag Rheinhessen
Jupiter und seine himmlische Sippschaft

Beim XI. Römertag Rheinhessen dreht sich in Ingelheim alles um die Vielfalt der römischen Götterwelt: »Jupiter und seine himmlische Sippschaft« wurden vor 2000 Jahren auch hier verehrt, denn sie boten Hilfe in allen Lebenslagen.

Passend zum Thema bietet das Museum bei der Kaiserpfalz in diesem Jahr ein erweitertes Programm für die ganze Familie mit »Kinder führen Kinder«, Workshops, Götter-Quiz, und dem Vortrag »Neues zur römischen Vorgeschichte Ingelheims«. Ein Imbiss nach römischen Rezepten und römische Kinderspiele runden das bunte Angebot ab.

Leitung: Dr. Inge Domes, Museum bei der Kaiserpfalz
Das Museum ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Eintritt und alle Angebote zum XI. Römertag Rheinhessen sind ganztägig kostenfrei.
Sonntag, 13.5.2018, 11 Uhr
Internationaler Museumstag
Faustkeil, Tummler und Solidus – Von der Steinzeit bis zum Mittelalter
Öffentliche Führung

Im Ingelheimer Museum erfährt der Besucher viel Interessantes über die frühe Geschichte Ingelheims: Welche Menschen trugen im Laufe der Jahrtausende zur Entwicklung unserer heutigen Kultur bei? Was erzählen die Exponate im Museum darüber? In der kurzweiligen Führung werden die Highlights verschiedener Epochen, von der Steinzeit bis zum Mittelalter, von einer Kunsthistorikerin vorgestellt.

Führung: Susanne Krenzer-Mattes M. A., Museum bei der Kaiserpfalz
Das Museum ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist ganztägig frei
Donnerstag, 24.5.2018, 12.30 Uhr
Geschichte am Mittag
Alle Wege führen nach Rom ... oder doch nach Ober-Ingelheim?
Kurzvortrag

Heinrich Heine sagte einmal: »Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris.« Nun ist Ober-Ingelheim nicht ganz so groß wie Paris und als Boulevard lässt sich mit zugedrückten Augen vielleicht die Rinderbachstraße bezeichnen, aber dafür hat der südliche Ortsteil, der in einer Schenkungsurkunde im Jahr 1001 als »in villa Inglinheim superiori« bezeichnet wurde, jede Menge Charme in seinen größtenteils verwinkelten Straßen und Gassen. Doch wie viele gibt es? Welche gibt es nicht mehr? Welche gab es noch nie? All das kann durch Quellen aus dem Ingelheimer Stadtarchiv beantwortet werden.

Vortrag: Nadine Gerhard, Stadtarchivarin, Ingelheim
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und einer süßen Überraschung)

Fotocollage: Nadine Gerhard
Samstag, 26.5.2018, 14 - 16 Uhr
Straße der Begegnungen
Currywurst, Spätzle und Äppelwoi – Eine kleine Kulturreise durch Deutschland
Interkulturelle Stadtführung

Als präziser Techniker, dicker Wohlstandsdeutscher oder Biertrinker in Lederhosen – so wird »der Deutsche« im Ausland oft wahrgenommen. Dabei wird kaum ein anderes europäisches Land so stark von regionalen Besonderheiten geprägt wie Deutschland. Sind Ostfriesen oder Saarländer, Berliner oder Schwaben in Ingelheim zu Besuch, können sie oft nur erahnen, was sich hinter »Wingertsknorze« und »Woihinkelsche« versteckt.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim.

Führung: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Kulturwissenschaftlerin, Ingelheim
Eintritt frei, Anmeldung bis 18.5.2018 im Museum, Tel. 06132•714701
Treffpunkt: Wird bei Anmeldung bekannt geben

Foto: Dr. Gabriele Mendelssohn
Dienstag, 5.6.2018, 14 - 16 Uhr
36. Seniorentage im Museum bei der Kaiserpfalz
Warum die merowingische Franziska keine Fibeln trägt
Führung und Workshop

Das wollen wir beim diesjährigen Seniorentag wissen. Begüterte merowingische Frauen schmückten sich gerne aufwändig. Die Trachten wurden mit kostbaren Fibeln gehalten. Nur, warum trägt Franziska keinen Schmuck? Diese Frage ist nicht nur für Damen interessant! Im anschließenden Workshop wird eine Schmuckperle am Lederband hergestellt.

Eine Kooperationsveranstaltung des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Amt für Familien, Bildung und Sport der Stadtverwaltung Ingelheim am Rhein anlässlich der 36. Seniorentage 2018.

Veranstaltungsort: Museum bei der Kaiserpfalz
Teilnehmer: Senioren / begrenzte Teilnehmerzahl
Anmeldung: am 4.5.2018, 14 – 15.30 Uhr im Ratssaal der Stadtverwaltung Ingelheim oder bei Frau Jacobi-Becker, Tel. 06132•782 176
Weitere Informationen in der Broschüre »36. Ingelheimer Seniorentage 2018«

Die Teilnahme an Führung und Workshop ist kostenfrei.

Abbildung: Figurine einer fränkischen Frau (Ausschnitt)
Donnerstag, 21.6.2018, 12.30 Uhr
Geschichte am Mittag
Zwischen Krieg und Kunst – Der Maler Ludwig Göbel (1889-1964)
Kurzvortrag

Der 1889 in Fürth/Odenwald geborene Ludwig Göbel lebte seit 1891 in Nieder-Ingelheim, das er später als seine eigentliche Heimat bezeichnete. Nach seinem Kunststudium in Mainz und München sowie der Teilnahme am Ersten Weltkrieg ging er als freier Künstler nach Frankfurt am Main. 1922 stellte er für die Nieder-Ingelheimer Saalkirchengemeinde das monumentale Wandgemälde »Kriegerehrung« fertig, das heute im Ingelheimer Stadtarchiv aufbewahrt wird. Ab 1930 lebte Göbel abwechselnd in Ingelheim und Höchst, ab 1940 wieder in München. 1950 kehrte er endgültig nach Ingelheim zurück, wo er 1964 starb. Seinen Lebensunterhalt verdiente er vor allem mit der Porträtmalerei, auch von Ingelheimer Persönlichkeiten.

Vortrag: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Kulturwissenschaftlerin, Ingelheim
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und einer süßen Überraschung)

Abbildung: »Ostseite der Saalkirche«, Ludwig Göbel / Druck aus Mappe »Ingelheim am Rhein« 1957, Museum bei der Kaiserpfalz, Leihgabe Historischer Verein Ingelheim e. V.
Donnerstag, 16.8.2018, 12.30 Uhr
Geschichte am Mittag
Die »Fliegende Festung«
Kurzvortrag

Vor 75 Jahren, am 13. August 1943, ist im Ingelheimer Wald, 870 Meter süd-südöstlich der Emmerichshütte, ein amerikanischer Bomber abgestürzt, eine Boeing B-17. Die zehnköpfige Besatzung konnte sich retten und geriet in Gefangenschaft. Reste des Flugzeugs wurden inzwischen geborgen. Als Teil der vielfältigen Kulturlandschaft »Ingelheimer Wald« kommt dem Befund in Verbindung mit dem zugrundeliegenden Ereignis eine bedeutende Rolle zu. Erinnerungen an die Bomberangriffe im Zweiten Weltkrieg nehmen hier Gestalt an. Dr. Peter Haupt stellt die Funde vor und beleuchtet sowohl ihre technische als auch ihre historische Seite.

Vortrag: PD Dr. habil. Peter Haupt, Institut für Vor- und Frühgeschichte, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und 1 süße Überraschung)

»Wrackteil auf dem Waldboden«, Foto: Dr. Peter Haupt
Sonntag, 9.9.2018, 11 - 14 Uhr
Tag des offenen Denkmals
im Museum bei der Kaiserpfalz

11 Uhr
Kinder führen Kinder
Die Kaiserpfalz in Ingelheim – fast wie ein römischer Palast

11.30 Uhr
Workshops

Leitung: Dr. Ingeborg Domes, Museum bei der Kaiserpfalz
Veranstaltungsorte: Museum und Aula regia

Das Museum hat von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Der Eintritt und alle Angebote zum Tag des offenen Denkmals sind ganztägig kostenfrei.
Museumsmaskottchen Ingo Merkurius

Samstag, 15.9.2018, 14 - 16 Uhr
Straße der Begegnungen
Ein Elefant im Gepäck – Unterwegs auf der Seitenstraße
Interkulturelle Stadtführung

Die legendäre Seidenstraße, ein Netz von alten Handelswegen, verband ab dem 1. Jahrhundert v. Chr. Orient und Okzident, die Mittelmeerregion mit China. Bei der Interkulturellen Stadtführung berichten Zeitzeugen aus Ländern, die von der alten Seidenstraße durchquert wurden. Mit ihnen zusammen sind wir historisch, musikalisch und kulinarisch dem »Mythos Seidenstraße« auf der Spur.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim.

Führung: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Kulturwissenschaftlerin, Ingelheim
Eintritt frei, Anmeldung bis 7.9.2018 im Museum, Tel. 06132•714701
Treffpunkt: Wird bei Anmeldung bekannt geben
Donnerstag, 15.11.2018, 12.30 Uhr
Geschichte am Mittag
»Es geht mir noch gut!« – Grüße von der Westfront
Kurzvortrag

Nach 40 Jahren Frieden im Deutschen Reich erklärte Kaiser Wilhelm II. am 1. August 1914 Russland, England und Frankreich den Krieg. Und alle folgten begeistert. Im ganzen Land wehten schwarz-weiß-rote Fahnen. Frauen und Kinder jubelten auf den Straßen patriotisch ihren Männern, Vätern und Söhnen zu, die lachend und winkend in Eisenbahnwaggons an die Front abfuhren. Begeistert zog am 11. August 1914 auch der 40-jährige Gefreite Joseph Otto Stegmayer in den Krieg, den er bis Ende 1916 im Südwesten an der Grenze zu Frankreich erlebte.
Anhand originaler Dokumente aus privatem Besitz berichtet Barbara Timm, wie sich 1914 die Situation in Ingelheim darstellte, welchen Weg der Gefreite Stegmayer durch Frankreich zurücklegte und wie vor 100 Jahren die Ingelheimer Bevölkerung ernüchtert und voller Angst vor den Repressalien des »Erbfeindes« das Ende des Ersten Weltkriegs erlebte.

Vortrag: Barbara Timm, Dipl.-Museologin, Ingelheim
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und einer süßen Überraschung)

Abbildung: »Feldpostkarte aus dem Ersten Weltkrieg«, Privatbesitz, Foto: Barbara Timm
Samstag, 8.12.2018, 14 - 16 Uhr
Straße der Begegnungen
Nikolaus und Mistelzweig - Eine weihnachtliche Kulturreise durch Deutschland
Interkulturelle Stadtführung

Ein kerzen- und kugelgeschmückter Weihnachtsbaum, darunter eine geschnitzte Krippe, »Oh Du Fröhliche« auf den Lippen und ein reich gedeckter Gabentisch – so sieht für die meisten Deutschen das perfekte Weihnachtsfest aus.
Bei der Interkulturellen Führung spüren wir der Entstehung dieser »typisch deutschen« Weihnachtstraditionen nach. Zeitzeugen aus den unterschiedlichsten inner- und außerdeutschen Regionen erzählen lebendig von ihren persönlichen Erinnerungen. Die besinnliche Atmosphäre der Führung wird von einem begleitenden Musiker unterstützt und endet passenderweise auf dem Ober-Ingelheimer Weihnachtsmarkt.

Eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem Migrations- und IntegrationsBüro der Stadt Ingelheim sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim.

Führung: Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Kulturwissenschaftlerin, Ingelheim
Eintritt frei, Anmeldung bis 30.11.2018 im Museum
Treffpunkt: Wird bei Anmeldung bekannt geben
Donnerstag, 13.12.2018, 12.30 Uhr
Geschichte am Mittag
Die Heimat des Burgunderweins
Kurzvortrag

Bereits Karl der Große schätzte den Burgunderwein. Die Stadt Ingelheim wirbt damit, dass sie dem Karolinger die Leidenschaft für Rotwein und den Anbau von Burgunderreben zu verdanken hat. Burgund ist eine alte Kulturlandschaft mit einer langen, abwechslungsreichen Geschichte. Ingelheim spielt darin noch an anderer Stelle eine Rolle: Die modisch bewusste Burgunderin Agnes von Poitou heiratete im Jahr 1043 in der Ingelheimer Kaiserpfalz Heinrich III. Heute ist Autun die französische Partnerstadt Ingelheims. Die in Burgund geborene Ingelheimerin Michelle Charvolin-Dörr stellt uns die im Herzen Frankreichs liegende Region vor.

Vortrag: Michelle Charvolin-Dörr, Museum bei der Kaiserpfalz
Eintritt: 4 € (inkl. 1 Tasse Kaffee und einer süßen Überraschung)

Abbildung: »Von den Ufern des Rheins: Karl der Große in der Pfalz zu Ingelheim zur Zeit der Weinlese, 800«, Sammelbild (Ausschnitt), Repro: Dr. Gabriele Mendelssohn